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Abschied mit Wehmut


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Fritz Andrasch blickt zurück.

Mit der Wahl zum Seniorensportwart in Eugendorf 2002 ging ich mit viel Tatendrang an die neue Aufgabe heran. Daß es eine Heim Europameisterschaft war, bei der ich das erste Mal die Verantwortung allein inne hatte, machte es mir natürlich nicht leichter.

Aber mit ein paar neuen Spieler - Innen und der klaren Aussage ,dass sich das Team mit seiner sportlichen Leistung selber aufstellt, konnte ich mich voll auf die Kadertrainingslager konzentrieren.

Mit Wechselberger Anton, Adler Christian, Ploner Toni und Ertl Heinz hatte ich für meinen Geschmack die besten Betreuer für das Seniorenteam dabei.

Die Vorbereitung war zwar nicht ganz optimal, aber ich schaffte den Spagat mit mehr als 5.000,- € Einsparungen. Die Stimmung im Team war ganz auf Sieg für Österreich eingestellt.

Mit einem „wir spielen für Österreich“ schickte ich alle Spieler und Betreuer in meine erste Europameisterschaft in Wien. Obwohl meine beiden arriviertesten Spieler nicht in der besten Form waren, gelang uns das Husarenstück. Dreimal GOLD, zweimal SILBER und einmal BRONZE für Österreich zu holen. Es ging kein Spieler oder Betreuer ohne Goldmedaille nachhause. Die größte Freude machte mir Willi, als er mir den Siegerpokal der Mannschaft mit den Worten übereicht hat:“der gehört dir Chef“. Es wurde mir von sehr vielen Spielern und Zusehern zu diesem grandiosen Erfolg gratuliert.

Mit Bad Münder in Deutschland wartete die nächste Herausforderung auf das Team und mich. Ich ging im Training meinen neuen und erfolgreichen Weg weiter ,aber wieder musste ich einsparen und ich sollte in Wien ein Trainingslager machen. Aber es passte nicht in mein Konzept, das ich mir für Bad Münder nach langer Überlegung gemacht hatte. Also verzichtete ich schweren Herzens auf ein Trainingslager um Einsparungen von fast 2.000,- Euro zu erzielen.

Der Kaderlehrgang in Hausmening kam in der Presse und bei den Zusehern so gut an, daß ich sogar ein Fachgespräch in unserem Clubhaus mit ein paar Fußballtrainern hatte ,wobei mir die Ausbildung als Lehrwart sehr zugute kam. Die Führung hielt davon nicht sehr viel, aber mir gab diese Aufwertung des Minigolfsports sehr viel Auftrieb für die schwere Aufgabe, die uns in Deutschland erwartete.

Es gelang uns, wie ich glaube (sollte ich mich täuschen entschuldige ich mich) ,das erste Mal einen Nationencup zu gewinnen.

Die Europameisterschaft war ein Wechselbad der Gefühle für mich,.Die Damen erkämpften eine Goldmedaille.Die Betonung liegt hier auf erkämpften. Sie gaben niemals auf. Die Herren ließen phasenweise ihr Potenzial aufblitzen ,was mich für die Zukunft positiv stimmte.

Wir fuhren aus Deutschland mit einmal GOLD, einmal SILBER und zweimal BRONZE nach Hause.

Bei meiner dritten Europameisterschaft in Ungarn war es wieder die Vorbereitung ,die nicht stimmte. Sechs Personen sollten die Sportanlage Ungarn austrainieren. In weiser Voraussicht, hatte ich nur ein Trainingslager in Ungarn eingeplant, um das Budget nicht zu belasten, schließlich findet die Euro nur ca. 350 km von Wien entfernt statt.

Diesen Trainingsvorsprung gegenüber den anderen Nationen wollte ich mir für unsere Spieler nicht entgehen lassen.

Aber diesmal wollte und konnte ich mir das Heruntermachen der Vorbereitung nicht mehr gefallen lassen. Das Geld wurde zwar ohne Abstriche genehmigt, (da muss man ehrlich sein, für die Senioren waren immer Geldmittel da,) aber das Training musste wieder anders sein, als von mir vorgeschlagen .

In Eugendorf ist es mir noch gelungen mit Freilach Christian ein Turnier im Wasserpark auszumachen , das alle Kaderspieler spielen sollten.

Die Auffassungsunterschiede im sportlichen Bereich waren eben nicht mehr zu überbrücken. Ich war eben der Meinung : wir dürfen den Anschluss nicht verpassen.

So gab ich am Freitagmittag den 03.12.2004 meinen Rücktritt als ÖBGV Seniorensportwart bekannt.

Als positives Resümee der zwei Jahre: viermal GOLD, dreimal SILBER, dreimal BRONZE, drei neue Herren schafften den Sprung vom Kader ins Team, bei den Damen ist eine auch soweit, sie ist bereit für höhere Aufgaben. Die neuen Trainingsmethoden wurden vom Team sehr gut aufgenommen. Die Betreuer kann ich meinem Nachfolger nur empfehlen.

Als negatives Resümee der zwei Jahre: Zu meiner Gesundheit, meine Gallensteine haben sich vermehrt, und das ist kein Scherz.

Der Spaß den ich mit euch hatte, die Freude am Spiel, und die Erfolge, ich bin Stolz mit euch zwei Jahre für unseren Sport und für Österreich gearbeitet zu haben.

Ich wünsche euch in Ungarn alles Gute und viel Erfolg meine besten Wünsche begleiten euch, Elfi und ich werden mitleiden mit euch.

Mein Motto für die Zukunft ist trotzdem „sag niemals nie“.

Euer Ex - Sportwart
Friedrich Andrasch

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