Es ist 08:51, 16.12.2017

Interview mit Heinz Weber


Kategorie: Player

Bg-Info: War es eine Herausforderung ,oder eine Last, den Titel verteidigen zu müssen?

Heinz Weber: Irgendwie trifft beides zu. Natürlich war die Zielsetzung der Meistertitel. Andererseits wollten wir das nach der letztjährigen Zitterpartie dieses mal eindrucksvoller gestalten. Nennen wir es positiven Streß. Für mich zumindestens. Für die anderen kann ich da nicht sprechen. Für einige war es die erste Titelverteidigung. Für einen sogar der erste Titel. Das löst bestimmt andere Emotionen aus als es bei mir der Fall war.

BgI: Die anderen Teams haben sich heuer mit Neuzugängen verstärkt . Auch beim ASKÖ WAT 21 war vor dem ersten Bewerbstag eine besondere spannung hinsichtlich standortbestimmung zu spüren.

HW: Ich war mir bereits vor der Saison ziemlich sicher, daß wir uns am besten verstärkt haben. Die Spannung beschränkte sich somit auf die Bestätigung meiner Erwartungen. Speziell gegen Ende der Bundesligasaison und insbesondere auf Filz konnten wir das ausspielen. Am letzten Spieltagvor der 5. Runde war es Direktive den Österreichrekord zurückzuholen. Das erinnert an bessere Tage. Ich denke, daß wir noch mehr Punktevorsprung herausspielen hätten können, wenn wir die Saison konsequent mit nur 7 Spielern bestritten hätten. In Hinblick auf Motivation und bevorstehende Aufgaben finde ich die Entscheidung erst knapp vor jeder Runde zu entscheiden auch nachträglich betrachtet als richtig. Die spielerischen Unterschiede waren nicht so groß, als daß man jemanden ausgrenzen konnte. Hätte man es dennoch getan, so wäre Frust entstanden, der den Trainingsehrgeiz negativ beeinflußt hätte. So aber entstand bereits im Training Druck und die manchmal auch harten Entscheidungen trugen ebenfalls zur Reifung bei. Unser Ziel ist nicht nur das Maximum an Schlägen (bzw. Minimum) herauszuholen sondern vielmehr die Potentiallatte für die Zukunft ein wenig höher zu legen.

BgI: Nach Münster sah es etwas gemischt aus ,da der BGC Wien auf Beton nach dem Letztjahresergebnis des ASKÖ WAT 21 auf Beton zu favorisieren war. Wie wurde da gearbeitet/motiviert?

HW: Die Motivation ergab sich irgendwie indirekt durch die notwendigen Nicht-Berücksichtigungen. Jeder wußte im Vorfeld um seine Chancen. Da war nicht viel nötig. Auch wenn wir wissen, noch nicht jede Runde erzwingen zu können, so ist doch der Sieg stets unser Ziel. Man kann nicht immer Nutznießer günstiger Konstellationen sein. Hard im letzten Jahr war aber keine gedankliche Hemmschwelle, da das Ergebnis dort unter geschwächter Aufstellung zustande kam. Wir haben die große Stärke auf keinem System wirkliche Schwächen zu haben. Das manifestiert sich im Selbstbewußtsein aller Mannschaftsmitglieder. Eine Heimschwäche gibt es bei uns auch nicht. Liegt vielleicht an der Zersiedelung unserer Mannschaft...

BgI: Nach Runde 3+4 war ziemlich klar ,daß der Titel zwischen Klaus und ASKÖ WAT 21 entschieden wird. Hat man nur mit Augenmerk auf Klaus gespielt?

HW: Natürlich war man stets mit einem Auge auf deren Ergebnissen. Prekär wurde es aber nur ein einziges Mal. Genau nach acht Spielern des fünften Spieltages, als wir in der zweiten Runde nach den ersten beiden Setznummern 13 Schläge zurück lagen. Genau in diesem Moment hat sich aber unsere Verstärkung in Person von Stefan Kellershohn unter Druck bewiesen. Mit Vertrauen in diese Extraklasse konnten plötzlich auch die anderen ihre Stärken ausspielen. Damit war die Meisterschaft für mich entschieden, da die Gegenwehr erloschen ist. Ohne mit letztem Nachdruck auf den Sieg zu gehen, konnte man sich in das Polster zurücklehnen, das uns die junge Steyrer Truppe gegeben hat.

BgI: Kannst du schon eine Vorschau auf den Europacup geben?

HW: Eine Vorschau auf den EC kommt mir im Moment gar nicht gelegen. Mitten in den Hochzeitsvorbereitungen hoffe ich mal rechtzeitig aus den Flitterwochen zurück zu sein. Scherz beiseite. Natürlich sind die Erwartungen heuer größer als im letzten Jahr. In der Nachanalyse habe ich behauptet, daß wir mit Stefan bereits in Romanshorn eine Medaille geholt hätten, wenn nicht sogar mit der Heimmannschaft um den zweiten Platz gerungen hätten. An dieser Aussage will ich die heurigen Erwartungen messen.

BgI: Was würdest du an der Durchführung der Bundesliga belassen ,oder ändern?

HW: Der Modus der Bundesliga ist bewährt. Man sollte die aufkeimende Pflanze jetzt nicht durch Veränderungen irritieren. Die Anlagen waren gut gewählt. Der Regen zum Finale hat vielleicht gezeigt, daß es für Abtenau noch ein Jahr zu früh war. Der Rasen war noch nicht verwachsen, was sich in Kombination mit einreihigen Trittplatten angesichts des Wetters als Handicap herausstellte. Im Training sahen die Bahnen mehr braun als blau aus. Bestimmt gab es dabei aber sportpolitische Gedanken, die man zu respektieren hat. Bis auf die Schlammtreterei ist auch Dank des großen Einsatzes der Ausrichter nicht viel passiert. Die Bemühungen um profihafteres Schiedsrichtertum finde ich gut. Bleibt nur zu hoffen, daß es denn auch gut besetzt wird. Von Ermahnungen und drohenden Zeigefingern wie in den letzten Jahren wird sich nichts in dieser Richtung verbessern. Irgendwie habe ich auch das Gefühl, daß die nötige Grundsatzdiskussion zum Thema Stimmung und Präsentation auf der Anlage noch nicht geführt ist. Hier gibt es sehr viele unterschiedliche Ansichten. Würde die Diskussion zu einer geschlossenen Meinung führen, wäre das Problem vielleicht gar keines. Was der Bundesliga in meinen Augen fehlt ist eine zeitliche Streckung. In nicht einmal zwei Monaten wird ein Meister gekürt. Die erste Runde könnte von mir aus ruhig anstelle des 1. Mai im Winter in der Halle stattfinden. Als Termin schlage ich Ende Februar bis Mitte März vor. Jedenfalls nach dem BLC und vielleicht auch gleich auf dieser Anlage! Dadurch gibt es keinen Mehraufwand für die Aktiven. Legt man die beiden folgenden Doppelspieltage auf die Feiertage wäre auch eine zusätzliche Doppelrunde als Finale Anfang bis Mitte Juli vertretbar. Geht man auch hier auf die Anlage der Österreichischen Meisterschaften löst man sogar manches Kader-Urlaubsproblem. Vielleicht lockt man damit auch Zuseher zum Bundesliga-Finale die sich schon mal etwas für die Meisterschaft "abschauen" wollen. Bleibt natürlich die Frage ob die Bewerber mitspielen. Aber Synergieeffekte wären nicht von der Hand zu weisen.

BgI: Wir danken für das interessante Gespräch.

Verfasser: Heinz Weber


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