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Oberösterreich macht sich fit für die Zukunft


Kategorie: Golfreport
Datum: 17.02.2009

Golfreport

Der oberösterreichische Bahnengolfverband hat sich in den vergangenen Monaten neu erfunden - zumindest ein bisschen. Landesverbandspräsident Wolfgang Danner berichtet über einen kräfteraubenden, spannenden - aber vor allem notwendigen - Prozess. 

Vorgeschichte/Frühjahr 2008: In einer erweiterten Sondersitzung des oberösterreichischen Bahnengolfverbandes wird heftig diskutiert. Ist die neugegründete Spielgemeinschaft zweier Vereine die Rettung für die Austragung der Landesliga oder ist es der Todesstoß? Liegt die Zukunft des Sports in derartigen Zusammenschlüssen und  Leihspielerregelungen oder ist dies eine Bankrotterklärung der Vereine? Der Großteil der Vereine ist für die Zulassung von Spielgemeinschaften, der Vorstand überwiegend dagegen. Ein tiefer Graben zieht sich durch die oberösterreichische Bahnengolfszene. Wird die Landesliga überhaupt ausgetragen?

Herbst 2008: Ja. Die Landesliga hat stattgefunden. Mit Spielgemeinschaft? Mit welchem Ergebnis? Nebensächlich – wen es interessiert, der kann es nachlesen. Wirklich wichtig ist, dass heute Bahnengolf-Oberösterreich gemeinsam an einem Strang zieht. Die Vereine haben ihre Eigeninteressen abgelegt und sich zu einem gemeinsamen Weg für die Zukunft durchgerungen. Was ist passiert im letzten halben Jahr? Die oben erwähnte Sondersitzung im April war mit dem Beschluss geendet, ein Gremium aller Vereine zu gründen, das die Themen Spielgemeinschaften und Leihspieler analysiert und eine Entscheidung für die Zukunft erarbeitet.
Der Zuspruch und die Beteiligung waren groß, der Ernst der Lage war ob des Anstoßes von den meisten Vereinen erkannt worden. Schnell zeigte sich, dass die Themen weiter reichen und so wurde die Zielsetzung abgeändert und erweitert.

Als in der ersten Arbeitssitzung analysiert wurde, wovon der Bahnengolfsport in der Vergangenheit gelebt hat, was die geänderten Rahmenbedingungen sind und was notwendig sein wird, um unser aller Hobby auch in Zukunft betreiben zu können, da entwickelte sich ein gemeinsamer Geist. Die Vereinsinteressen wurden zurückgestellt, die gemeinsame Vision wurde bestimmend und für die weitere Arbeit lenkend. Die sechs „Säulen der Zukunft“ (Öffentlichkeit, Finanzen, Jugendarbeit, Sportliches, Fairness, Vereinsarbeit) waren schnell gefunden und die Abarbeitung organisiert.

Die Ergebnisse der Gremiumsarbeit
Für sich allein betrachtet mögen die einzelnen Ergebnisse teilweise unspektakulär wirken, oftmals „alte Hüte“ sein. Wer die Arbeit allerdings genauer betrachtet, der wird erkennen, dass die einzelnen Punkte sehr gut aufeinander abgestimmt sind und dass alle Punkte auf die „Säulen der Zukunft“ ausgerichtet sind. Und das Wichtigste dabei: Die Punkte wurden gemeinsam ausgearbeitet und werden somit zu einer gemeinsamen Triebfeder des gesamten Bundeslandes.

 Engagiert: Die Präsentation der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen. Fotocredit: Wolfgang Danner

Eine detaillierte Auflistung findet sich auf der neuen Homepage des OÖBGSV – die übrigens selber auch ein Ergebnis der Gremiumsarbeit darstellt (Gruppe Öffentlichkeitsarbeit).
Ein paar Highlights: Die Öffentlichkeitsarbeit wird einen hohen Stellenwert einnehmen und am Ende der Amtsperiode wird der Vorstand nicht nur über die Finanzen Rechenschaft ablegen müssen, sondern auch über die Öffentlichkeitsarbeit. Die neue Homepage ist ein erstes Ergebnis dieser Säule. Als nächstes wird ein Auftritt bei der Sport & Vitalmesse in Ried – mit kräftiger Mithilfe des ÖBGV – erfolgen, sowie eine Klausur des Vorstandes.
Im Bereich der Finanzen gibt es eine klare Verbindung zur Öffentlichkeitsarbeit. Mittelfristiges Ziel ist, dass die Öffentlichkeitsarbeit nicht Geld kostet, sondern zu zusätzlichen Einnahmen führt. 

Die Jugendarbeit ist zentrales Element des Gesamtkonzepts. Betrachtet man die österreichweite Entwicklung der Lizenzen im Schüler- und Jugendbereich, wird die Bedeutung dieses Punktes schnell klar. Der Schülerbereich steht vor dem Kollaps und wird in den nächsten Jahren den Jugendbereich mitreißen. Ein Sport ohne Nachwuchs? Undenkbar!
Die Installation eines Jugendkoordinators in jedem Verein soll dazu ebenso beitragen wie die Förderung des Nachwuchses über ein Aktionsbudget und die bereits bewährten Kids-Leistungsstufen.

 Alarmierend: Die österreichweiten Zahlen sprechen eine klare Sprache

Sportliches
Die Gründung von Spielgemeinschaften und der Einsatz von Leihspielern waren Auslöser der Gremiumsarbeit. Beide wurden in den Diskussionen als hemmend für die Nachwuchsarbeit befunden. Es gibt sie nicht mehr in der oberösterreichischen Liga.
Die Mannschaftsstärken der Landesliga wurden leicht reduziert, die Ersatzspieler wurden durch Streichresultate ersetzt. Somit ist es nun möglich, den Leitspruch der Gruppe Jugendarbeit „Nachwuchs fördern statt nur dulden!“ auch zu leben: Bei Einsatz eines Schülers/einer Schülerin in Herren-, Damen oder Vereinsmannschaft gibt es ein zusätzliches Streichresultat. Bereits bei der ersten Runde der Hallen-LM zeigte sich der motivierende Effekt dieses Punktes: Kinder, die vorher nur schwer in eine Mannschaft gestellt worden wären, erzielten plötzlich wichtige Ergebnisse für ihren Verein.
Die Landesliga wurde um eine Schülermannschaft ergänzt, die Startgelder für alle Mannschaften wurden gestrichen, die Einzelstartgelder im Gegenzug erhöht.

Die Ergebnisse des Gremiums wurden am Verbandstag Ende Jänner mit klarer Zustimmung abgesegnet – kein Wunder, waren doch rund 80 Prozent der Vereine in die Arbeit eingebunden.
Nun liegt es an uns, dies umzusetzen und langfristig zu sichern. Dabei wird es Bestätigungen ebenso geben wie Enttäuschungen! Bewusst ist uns allen: Das Konzept muss offen bleiben! Wenn wir Verbesserungen finden, werden wir sie in gleicher Qualität diskutieren und umsetzen, wie wir zum aktuellen Ergebnis gekommen sind. In spätestens einem Jahr wird es hier einen Artikel geben, der über die Praxis berichten wird.


Verfasser: Wolfgang Danner

Archiv

Verfasser: walter.harris

Verfasser: walter.harris

Aufgabe in meiner Funktion als Bundessportwartes nach der Wiederwahl war, einen neuen Kader für die Saison 2012 zu erstellen. Auch wurde die Funktion der U 23 neu geregelt und wie bekannt ist, hat diese Aufgabe Markus Berger übernommen.


Verfasser: walter.harris

Von 14.7.2012 bis 22.4.2012 war es soweit.


Verfasser: walter.harris

Bereits zum dritten Mal engagierten sich die Vereine des OÖBGSV aus Altheim, Braunau, Eferding, Enns, Leonding, Linz-Lissfeld, Steyr-Resthof, Steyr-Münichholz und Steigerstraße-Linz beim österreichweiten Minigolftag


Verfasser: walter.harris

Gleichnamiger Slogan war auch der Einstieg zum Werbefilm der Sport & Fun Messe in Ried von 16. bis 18. März 2012. Dementsprechend wurde auch der Bahnengolfstand des Oberösterreichischen Bahnengolfsportverbandes am Anfang des Spots erwähnt und im Laufe des Berichtes des Öfteren gezeigt.


Verfasser: walter.harris

333 Einzelnennungen aus Österreich, Deutschland, Italien, Ungarn und Tschechien verzeichnete die Polizei-Sport-Vereinigung Steyr bei den Turnieren im Rahmen der 22. Internationalen Bahnengolfwoche in der Halle Garsten. Mit 137 Startern war die PSV-Hallentrophy dabei wieder das am besten besuchte Indoor Turnier in Österreich. Besonderes Highlight war in diesem Jahr die erstmalige Verwendung von Handys als mobile Scorekarten in Verbindung mit dem Turnierprogramm „BanGolfArena” des Schweden Lars Isberg. So konnten alle Bahnergebnisse in Sekundenschnelle auf die Anzeigentafel und ins Internet live übertragen werden.


Verfasser: walter.harris

Verfasser: walter.harris

ein durchwegs positives Erstprojekt!


Verfasser: walter.harris

Die 3 Tage in Eferding schließen Nahtlos an den 1. Kurs in Faak Am See an.


Verfasser: walter.harris

Liebe Sportfreunde aus ganz Österreich!


Verfasser: walter.harris

Verfasser: walter.harris

Am Verbandstag in Eugendorf hat man mich zum Seniorensportwart gewählt;


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Meets Landeshauptmann!


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Verfasser: walter.harris

Für Bahnengolf im BSFZ Faaker See!


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