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Die Meister sind entthront


Kategorie: Bewerbe
Datum: 05.07.2009

Bewerbe

Die Bundesliga 2008/'09 ist zu Ende - mit zum Teil überraschenden Ausgang. Bischofshofen siegte bei den Herren, Rot-Gold in der Damenkonkurrenz.

Wenn man alles richtig macht und dennoch verliert, ist die Enttäuschung groß. Auch wenn man damit im Vorfeld gerechnet hat. Die Herren des Wiener ASKÖ Team Floridsdorf beherrschten die Konkurrenz bei den beiden letzten Spieltagen der diesjährigen Bundesligasaison auf der Filzgolfanlage im Wasserpark nach Belieben. Das Team gewann jeden Durchgang, somit auch beide Spieltage und wurde schließlich doch „nur“ Zweiter.

Der neue Herrenmeister kommt aus Bischofshofen – die Salzburger beendeten die Serie (sechs Titel in Folge) des WAT ausgerechnet dort, wo 2003 alles begann.
Bei den Damen kam es ebenfalls zu keiner Titelverteidigung, Union Rot-Gold spielte die Knittelfelderinnen auf der selektiven Anlage an die Wand.


Meister: Das Herrenteam des MGC ASKÖ Bischofshofen

Doch der Reihe nach: Bei den Herren war Bischofshofen vor den Spieltagen in Wien in der Poleposition. Zwei zweite Plätze genügten im jeden Fall, um den ersten Herren-Mannschaftsstaatsmeistertitel seit 2002 nach Salzburg zu holen. Für das WAT 21 bedeutete dies, dass sie auf Schützenhilfe angewiesen waren.

Fremde Hilfe
Und diese kam beinahe. Kurz gab Hoffnung im Lager der Floridsdorfer auf, als sich Bischofshofen nach dem ersten Durchgang den letzten Platz mit Knittelfeld teilen musste. Sichtlich wach gerüttelt ließen die Salzburger in den nächsten Durchgängen – auch am zweiten Tag – nichts mehr anbrennen. Konzentriert ging man an die Sache und mit jedem guten Schlag wuchsen das Selbstvertrauen und auch die Gewissheit, dass man auf Filz doch noch eine Klasse besser ist als Steyr, Wien und Knittelfeld. Fünf zweite Plätze in den restlichen Durchgänge waren die Folge, der Meistertitel das logische Resultat.
Den Ausschlag zwischen Bischofshofen und dem WAT gaben bei Tagespunktegleichheit und obwohl die Floridsdorfer weniger Schläge über alle sechs Runden benötigt hatten, die Gesamtanzahl der Rundenpunkte.
Auf Platz drei landete Steyr, das sich im Kampf gegen BGC Wien bereits am ersten Tag die Bronzemedaille sichern konnte.


Meister: Der BGC Union Rot-Gold. Fotos: Willy Bauer, Titelfoto: MGC Gänserndorf 

In der Damenkonkurrenz wurden die Damen von Knittelfeld favorisiert, da sie erstens mit zwei Punkten Vorsprung in die finalen Spieltage gingen und zweitens da sie in den letzten Jahren die dominierende Auswahl auf Filz waren. Doch Rot-Gold hielt nicht nur dagegen, sondern spielte an diesem Wochenende um eine Klasse besser als Knittelfeld. Für den außenstehenden Beobachter traten die Wienerinnen entschlossener und als das bessere Kollektiv auf.
Den Kampf um die Bronzemedaille entschieden die Damen des Wiener ASKÖ Team 21 bereits am ersten Tag für sich – wenn auch hauchdünn. Bei gleicher Rundenpunktanzahl gab ein einziger Schlag den Ausschlag.

Überflüssig
Alle Diskussionen um die (Un-)Gerechtigkeit des Wertungssystems im Anschluss an den Bewerb waren ebenso unangebracht wie wertlos. Zu Hinterfragen ist lediglich, ob die Bundesliga-Kommission, die von den Vereinsinteressen der teilnehmenden Mannschaften gesteuert wird, die geeignete Entscheidungsinstanz für Bewerbsmodalitäten ist.

Die prestigeträchtigen Einzelwertungen der Bundesliga gewannen jeweils überlegen Elisabeth Berger-Rella (Knittelfeld) mit 572 bzw. Heinz Weber (WAT 21) mit 536 Schlägen.


Verfasser: Philipp Albrechtsberger

Das Finale der Oberösterreichischen Bahnengolf Freiluftlandesmeisterschaft 2011/2012 fand am Sonntag den 17.06.2012 auf der wunderschönen Betonanlage in Steyr-Münichholz statt.


Verfasser: walter.harris

Mit einigen Abstand nach einer berufsmäßig sehr fordernden Zeit und einer anschließenden heftigen Grippe kann ich gerne "Berichten".


Verfasser: walter.harris

Die Wiener Mannschaften dominierte die Allgemeine Klasse beim Bundesländercup 2012 in Eferding, aber was bei den Herren um Platz 2 geliefert wurde, das verdient das Prädikat „Besonders spannend!”.


Verfasser: walter.harris

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