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Bundesländercup der Senioren 13.2. – 14.2.2010 / Halle Garsten


Kategorie: Bewerbe
Datum: 02.03.2010

Bewerbe

Bereits bei der Vergabe des BLC nach Garsten war mir klar, dass dies ein perfekt organisierter Bewerb werden würde.

Eine routinierte Crew rund um die Familie Helm war der Garant, dass alles funktionieren würde. Meine Erwartungen wurden dabei auch in keiner Weise enttäuscht. Egal ob es sich um die sehr gute und preiswerte Küche, oder um die Organisation des Trainings und des Bewerbes handelte, gab es nur positive Eindrücke.
Bei der Anreise am Mittwoch, bzw. am Donnerstag wurden einige von den tief winterlichen Verhältnissen überrascht, so dass es manches Mal bei den Zufahrten zu den Quartieren zu Problemen kam.
Die fünf Damenmannschaften und sechs Herrenmannschaften wurden durch 37 Einzelspieler/innen ergänzt, womit es trotz dem Ausfall von 7 Teilnehmer/innen wieder ein starkes Starterfeld von 98 Spieler/innen gab.
Bei den Trainingseinheiten gab es keine Besonderheiten, gelingt es dem PSV Steyr doch immer wieder, die Bahnen absolut gleich zu den Vorjahren aufzustellen. Dadurch konnte man beruhigt die, den meisten bereits bekannten Linien und Bälle (ausgenommen div. Neuerscheinungen) spielen. Man konnte dabei allerdings auch merken, dass es in Wien auch diesen Winter keine Trainingsmöglichkeit in einer Halle gegeben hatte und etliche Spieler/innen aus Wien und Niederösterreich u.a. Probleme mit den Temposchlägen hatten.
Am ersten Bewerbstag war dann doch bei einigen Spieler/innen eine gewisse Nervosität bemerkbar, ist der Bundesländercup doch das erste große Kräftemessen im laufenden Jahr. Das Entscheidende auf dieser Anlage ist zweifelsohne, dass man für eine gute Platzierung sehr tief spielen muss. Dieses Kriterium wurde auch von den an der Spitze gereihten Spieler/innen erreicht, während das restliche Starterfeld zur Kenntnis nehmen musste, dass „rote” Rundenergebnisse sich auf die Reihung sehr unangenehm auswirken konnten. Der Platz vor den Mannschaftsergebnistafeln war der mit Abstand am stärksten frequentierte Fleck im gesamten Aufenthaltsbereich.
Bei den Damenmannschaften zeichnete sich in den ersten Runden ein Dreikampf zwischen Wien, Oberösterreich und Salzburg ab, welcher sich dann aber zu zwei Zweikämpfen zwischen Wien und Oberösterreich um die Plätze 1-2, bzw. Salzburg und Niederösterreich um Rang 3-4 teilte. Am Ende des ersten Spieltages führte dann Wien um 10 Schläge vor Oberösterreich, deutlich dahinter Niederösterreich und Salzburg.
Bei den Herren ging es ähnlich zu. Hier hieß das Trio Wien, Oberösterreich und Niederösterreich, welches sich in den ersten drei Runden eng zusammen schob. Erst in der 4.Runde konnte sich Wien um neun Schläge von seinen Verfolgern absetzen, während Oberösterreich und Niederösterreich nur um einen Schlag getrennt waren.
Der 2.Spieltag brachte dann die Fortsetzung der vorhergegangenen Runden. Die Wiener Damen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und bauten nach einem kleinen Rückfall in der 5.Runde ihren Vorsprung in der letzten Runde weiter aus und gewannen damit vor Oberösterreich, dahinter deutlich abgeschlagen am 3.Rang Niederösterreich. Bei den Herrenmannschaften war das Bild ganz ähnlich. Auch hier gab sich Wien keine Blöße und erhöhte den Abstand zu den Konkurrenten kontinuierlich. Spannend blieb es beim Kampf um Rang 2. Hier konnten die Oberösterreicher im 5. Durchgang leichte Vorteile für sich verbuchen und schlugen dann in der letzten Runde voll zu. Dank eines „Unlaufes” bei den Niederösterreichern erhöhten sie ihren Vorsprung und erreichten damit gefahrlos vor Niederösterreich den 2.Rang.
Auch in den Einzelwertungen ging es in allen Kategorien recht knapp her. Einzig bei den Seniorinnen-2 konnte sich Margret Schlager als Siegerin von ihren Konkurrentinnen deutlich absetzen, bei den Senioren-2 war der Vorsprung von Heinz Laukes schon knapp, die Seniorinnen-1 mussten um Rang-1 ins Stechen, welches Elfriede Andrasch gegen Elisabeth Kammerer gewann. Bei den Senioren-1 gab es sogar ein 3er-Stechen um Rang-1. Reinhard Schuster, Peter Helm und Christian Freilach gingen in diese Endphase, welche dann die eben angeführte Reihung ergab.
Zur Statistik: Es wurden 2 x 18 gespielt wurden. Peter Helm im 2.Dg und Josef Holzhaider im 3.Dg. und 13 x 19, wobei Ilse Berger den einzigen 19er aller Teilnehmerinnen spielte.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass ein diszipliniertes Teilnehmerfeld, eine sehr gute Organisation und Infrastruktur diesen Bewerb und auch diese Halle ausgezeichnet hat.
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals herzlich für die Zusammenarbeit bei allen Beteiligten bedanken !


Verfasser: Heinz Laukes

Das Finale der Oberösterreichischen Bahnengolf Freiluftlandesmeisterschaft 2011/2012 fand am Sonntag den 17.06.2012 auf der wunderschönen Betonanlage in Steyr-Münichholz statt.


Verfasser: walter.harris

Mit einigen Abstand nach einer berufsmäßig sehr fordernden Zeit und einer anschließenden heftigen Grippe kann ich gerne "Berichten".


Verfasser: walter.harris

Die Wiener Mannschaften dominierte die Allgemeine Klasse beim Bundesländercup 2012 in Eferding, aber was bei den Herren um Platz 2 geliefert wurde, das verdient das Prädikat „Besonders spannend!”.


Verfasser: walter.harris

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