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Erfolg des U 23 Team im Sportpark Vedano al Lambro


Kategorie: Bewerbe
Datum: 14.03.2010

Bewerbe

Viele Probleme im Vorfeld, teils negative Rückmeldungen einzelner Landesverbände, dazu viele Absagen von „WunschspielerInnen” versprachen nicht unbedingt Topergebnisse auf der Betonanlage in Monza-Vedano.

Doch die acht Nominierten hatten ein gemeinsames Ziel. Der Bundessportwart soll durch gute Leistungen beeindruckt werden, sie wollen ihm zeigen, dass sie durchaus eine Alternative zu den derzeitigen Kaderspielern/Innen sein können. Mit dieser Einstellung reisten wir zuversichtlich nach Italien.


Mittwoch stand nur mehr eine Besichtigung der Halle mit anschließender Besprechung am Programm. Ab Donnerstag im offiziellen Training wurde gezielt auf den K.O. Modus hingearbeitet, schließlich wurde der Bewerb auf Bahnengewinn Setznummer gegen Setznummer gespielt. Die Erfahrungen als Betreuer im Jugendteam waren bei der Aufstellung der beiden Mannschaften goldes Wert. Etwa zwei gleich starke Teams ins Rennen zu schicken war geplant. Patrick und Marc als Stimmungsmacher voran gesetzt, Martin und Tom als erprobte Schlussspieler, dazwischen Rainer und das „Dreimäderlhaus”.


Erster Spieltag, jeder gegen jeden in zwei Fünfergruppen – Österreich 1 mit unglücklichem Start, verlor die ersten beiden Runden, steigerte sich jedoch stark und siegte in den Runden drei und vier. Leider reichten die vier Punkte nicht zum Aufstieg, da die punktgleichen Italiener ein besseres Gesamtscore hatten. Sehr guter Start dagegen im 2. Team. Sieg und Punkteteilung nach zwei Runden, mit einer deutlichen Niederlage gegen die Heimmannschaft musste in der letzten Runde ein Sieg her, um den Semifinaleinzug zu schaffen. Schwieriges Unterfangen, ging es doch gegen die höher eingeschätzten Schweden. Doch auch Wildert und Co. verspürten den Druck gewinnen zu müssen. Gute Schläge und Nervenstärke im richtigen Augenblick und der Einzug in die Gruppe der besten Vier war perfekt.


Österreich 1 gegen Schweden 2 um die Plätze 5-8 und Österreich 2 gegen Deutschland 1 um den Finaleinzug waren die ersten Begegnungen am Sonntag. Durch den knapp versäumten Semifinaleinzug war in der Mannschaft 1 etwas „die Luft heraussen”, zudem immer ein Auge auf die Teamkollegen gerichtet, so verlor man diese und auch die folgende Partie und erreichte den 8. Rang. Grandioser Start gegen die Deutschen, ein beachtlicher Vorsprung wurde bis zur Bahn 6 herausgespielt und bis zum Schluss verteidigt. In der anderen Begegnung spielten die beiden italienischen Mannschaften um den 2. Finalplatz mit dem klaren Sieger Italien 2. Ungünstige Situation für das Finale, Italien 2 war die einzige Mannschaft, die Österreich 2 in der Vorrunde besiegen konnte. Zusätzlich war die Halle voll mit Fans der Heimischen. Heimvorteil und gutes Spiel brachten unsere Mannschaft zu Beginn ins Hintertreffen, nach 2/3 der Runde lagen wir deutlich zurück. Doch was dann geschah, war Krimi pur! Karin kam auf Bahn 13 ins wanken, spielte 6 und verlor die Bahn. Alles scheint zu Gunsten der Italiener entschieden zu sein. Diese verlorene Bahn war aber der letzte Bahnverlust. Die fünf Punkte Vorsprung, noch 18 Bahnen offen, den Sieg vor Augen, das Alles machte die Italiener unerklärlicher Weise nervös, sie machten auf einmal Fehler um Fehler, dazu As um As in unserer Mannschaft. Als dann Tom auf Bahn 18 traf war der Sieg perfekt. Jubel im Österreichischen Team, wir haben gezeigt, dass wir im Stande sind, bereits aussichtslos mit Kampfgeist zurück ins Spiel finden und diese Spiele auch noch drehen können. Eine Tugend, die man sonst nur dem Deutschen Team zuspricht. Auch die Einzelleistungen können sich sehen lassen. Karin Heschl als 2. bei den Damen (Österreichrekord über drei und sechs Runden) und Marc Cervinka 5. in der Herrenkategorie ebenfalls mit Ö-Rekorden können sich bei der Siegerehrung feiern lassen.


Die gesamte Mannschaft – Spieler und Betreuer – darf stolz auf die erbrachte Leistung sein. Die Linie der Jugendarbeit um Hannes Hahsler, nicht unbedingt die besten Einzelspieler nominieren, sondern ein funktionierendes Team zu formen, war auch hier der Schlüssel zum Erfolg. Denn genau die „Wackelkandidaten” hatten in den entscheidenden Augenblicken stets die Topschläge ausgepackt und so wesentlichen Anteil am Sieg in Monza.


Mir bleibt nur mehr mich bei allen Beteiligten zu bedanken, Spieler und Betreuer haben mich bei meiner Prämiere als Verantwortlicher des U 23 Teams immer unterstützt und das verwirklicht, was sich jeder Sportler wünscht – SIEGE!

Sportliche Grüße
Robert Krof


Verfasser: Robert Krof

Das Finale der Oberösterreichischen Bahnengolf Freiluftlandesmeisterschaft 2011/2012 fand am Sonntag den 17.06.2012 auf der wunderschönen Betonanlage in Steyr-Münichholz statt.


Verfasser: walter.harris

Mit einigen Abstand nach einer berufsmäßig sehr fordernden Zeit und einer anschließenden heftigen Grippe kann ich gerne "Berichten".


Verfasser: walter.harris

Die Wiener Mannschaften dominierte die Allgemeine Klasse beim Bundesländercup 2012 in Eferding, aber was bei den Herren um Platz 2 geliefert wurde, das verdient das Prädikat „Besonders spannend!”.


Verfasser: walter.harris

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