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Bundesländercup der Senioren


Kategorie: Bewerbe
Datum: 27.02.2011

Bewerbe

29.1.- 30.1.2011 Eferding / OÖ

Auch beim BLC-Senioren setzt sich leider der Trend zu weniger Damenmannschaften fort. Während die Herrenmannschaften sich seit 2005 auf 6 Mannschaften eingependelt haben, leider immer ohne Kärnten und Steiermark, so ging die Zahl der Nennungen bei den Damen heuer auf 4 zurück. Dieser Rückgang gibt natürlich Grund, über die Ursachen nachzudenken. Nicht genannt wurde heuer von Salzburg, Vorarlberg, Kärnten und Steiermark. Dies nahm ich zum Anlass, deren Statistik der gemeldeten Lizenzen im Seniorenbereich zu Rate zu ziehen.
Hier die Statistik:

Salzburg 12 Seniorinnen (W2 + W1), davon 4 mit RL-Noten kleiner 10,05
Vorarlberg 17 Seniorinnen (W2 + W1), davon 4 mit RL-Noten kleiner 9,07
Kärnten 8 Seniorinnen (W2 + W1), davon 4 mit RL-Noten kleiner 5,1
Steiermark 5 Seniorinnen (W2 + W1), davon 4 mit RL-Noten kleiner 7,1

Ein ähnliches Bild gibt es auch bei den Herrenmannschaften. Steiermark hatte zwar genannt, leider fielen durch mir unbekannte Umstände 3 Spieler aus, so dass der Rest nur Einzelspieler antreten konnte. Auch Kärnten glänzte wieder durch Abwesenheit in beiden Kategorien.

Man kann natürlich niemanden zwingen, für eine Auswahlmannschaft seines Landesverbandes zu spielen, trotzdem sollte es aber möglich sein, einen der höchsten nationalen Bewerbe mit den jeweiligen Kategorienmannschaften zu beschicken. Zum Glück für den ausrichtenden Verein MGC Diavolo war ein rekordverdächtiges Starterfeld bei den Einzelspieler/innen (2 W2, 9 W1, 12 M2, 13 M1) zu verzeichnen, womit wieder eine gute Teilnehmerzahl von 94 Spieler/innen erreicht wurde.

An dieser Stelle möchte ich mich beim MGC Diavolo und seinem Team, sowie dem Betreiber der Pizzeria Renata Hr. Hubert Breitwieser herzlich für die Durchführung und die sehr gute Infrastruktur bei diesem Bewerb bedanken !

Doch nun will ich wieder zum Bewerb selbst zurückkommen. Bereits im Training zeichneten sich die neuen Bahnen Plateau und Favoritentöter als maßgebliche Kriterien ab. Das Plateau nötigte allen Spieler/innen ein gehöriges Gefühl für das Tempo ab, da der Holzauflauf deutlich abbremste. Beim Favoritentöter war sowohl Tempo als auch eine exakte Richtung zu spielen, um das As zu zwingen. Die Raute als Ersatz für das Fenster brachte zwar eine geringere Fehlerquote, trotzdem war ein As auf Grund des starken Bahngefälles nicht unbedingt einfach zu erzielen. Die restlichen Bahnen waren aber den meisten gut bekannt, ebenso das zu spielende Ballmaterial. Interessant war die Statistik über alle Teilnehmer/innen und Bahnen. Die schlechteste Bahn war der Favoritentöter (Schnitt 2,12), ex equo gefolgt vom Plateau und Brücke (Schnitt 1,74), die beste Bahn waren (no na, weil mit Glasstein zu spielen) die Pyramiden (Schnitt 1,08), gefolgt vom Vulkan (Schnitt 1,13) und der Schüssel (Schnitt 1,17).

Am 1.Bewerbstag setzte sich bei den Damenmannschaften das Trio Niederösterr., Wien und Oberösterr. ab, wobei die Drittplatzierten nur 9 Schläge hinter Rang-1 (NÖ) lagen, also keine unlösbare Aufgabe für die Verfolgerinnen. Die Sensation schlechthin lieferten die Vorarlberger Herren. Jürgen Juriatti (Schnitt 20,25) und Emilio Recla (Schnitt 21,25) setzten den Grundstein für ein Top-Mannschaftsergebnis. Mit 132 Schlägen im 3.Durchgang spielten sie den besten Mannschafts-Durchgang des Bewerbes, wobei ein 18er von Bernhard Nagele und ein 19er von Ferdinand Jagschitz sehr hilfreich war. Bernhard Nagele (3.Dg) und Emilio Recla (2.Dg) spielten übrigens die einzigen 18er-Runden des Bewerbes! Mit diesen Ergebnissen setzten sich die Vorarlberger nach dem 1.Tag an die Spitze, gefolgt von Niederösterreich (+6), Wien (+17) und Oberösterreich (+22).

Mit Spannung wurde der Finaltag erwartet, es konnte sich bei den Damen noch alles verschieben, bei den Herren schien Vorarlberg bereits als sicherer Medaillenanwärter auf Gold oder Silber. Doch wie bereits das Sprichwort sagt – Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Bei den Damen konnte sich Wien mit zwei 71er-Runde an die Spitze setzen, nur 2 Schläge dahinter Niederösterreich, gefolgt von Oberösterreich (+17).

Bei den Herren verlor Vorarlberg dank einer Superrunde der Niederösterreicher (Schnitt 22,17) einen Platz, lag aber trotzdem mit 4 Schlägen Rückstand noch sehr gut im Rennen. Doch im 6. und letzen Durchgang schlug die Stunde der Wahrheit. Vorarlberg spielte seine schlechteste Runde (Schnitt 25,67), Niederösterreich leicht durchwachsen (Schnitt 23,83), Oberösterreich seine beste (Schnitt 21,83) und Wien ebenfalls seine beste (Schnitt 22,67). Damit war der eigentlich nicht vorhersehbare Endstand gegeben: Niederösterreich vor Oberösterreich und Wien. Am undankbaren 4.Rang landete Vorarlberg, trotz einiger gespielter Bestscore. Das beste Einzelergebnis erzielte Jürgen Juriatti (VB) mit 125 Schlägen, das beste Damenergebnis Johanna Knotzer (WI) mit 137 Schlägen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass ein diszipliniertes Teilnehmerfeld, eine gute Organisation und Infrastruktur diesen Bewerb und auch diese Halle ausgezeichnet hat.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals herzlich für die Zusammenarbeit bei allen Beteiligten bedanken !

Verfasser: Heinz Laukes

Das Finale der Oberösterreichischen Bahnengolf Freiluftlandesmeisterschaft 2011/2012 fand am Sonntag den 17.06.2012 auf der wunderschönen Betonanlage in Steyr-Münichholz statt.


Verfasser: walter.harris

Mit einigen Abstand nach einer berufsmäßig sehr fordernden Zeit und einer anschließenden heftigen Grippe kann ich gerne "Berichten".


Verfasser: walter.harris

Die Wiener Mannschaften dominierte die Allgemeine Klasse beim Bundesländercup 2012 in Eferding, aber was bei den Herren um Platz 2 geliefert wurde, das verdient das Prädikat „Besonders spannend!”.


Verfasser: walter.harris

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