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7. Lehrwarteausbildung – Teil II Eferding – vom 13. – 15.01.2012


Kategorie: Golfreport
Datum: 24.01.2012

Golfreport

Die 3 Tage in Eferding schließen Nahtlos an den 1. Kurs in Faak Am See an.

Auch in Eferding kann man nur von Perfekt sprechen! Gutes Schlafen im Gasthof Kreuzmayr. Die gute Erholung ist ja bekanntlich das non plus Ultra eines jeden Sportler. Aber nur Schlafen? Nein auch die Verpflegung. In der Pizzeria Renata. 1A und einfach zum Weiterempfehlen. Danke an dieser Stelle, auch das gehört zu einer guten Betreuung.

Am Freitag den 13.01.2012, wie das klingt! Aber wir haben gelernt mit dieser und anderen Situationen umzugehen. Aber dazu später, schön der Reihe nach!

Am Freitag um 10.34 Uhr eröffnete Fritz Gastgeb den 2 Teil des wieder äußerst interessanten Lehrwartekurses.

Leo Moik unser Präsident, auch hier gleich wieder ein großes Dankeschön aller Teilnehmer für die wertvollen Tage, begrüßte alle TeilnehmerInnen.
Hallenanlagen sowie MOS – Holzanlagen dürfen auch kurzfristig abgenommen werden. Er weist auch nochmals darauf hin dass wir Lehrwarte die Änderungen auf Anlagen beachten müssen. Jede Veränderung einer Anlage bedarf eines Zertifikates und dies muss rechtzeitig vor einem Turnier erfolgen. Ansonsten darf das Turnier nicht durchgeführt werden.

Die internationalen Regeln geben auch viele Farben für diverse Strafen vor:
Grün für die Strafe A = Ermahnung
Blau für die Strafe A+1 = Ermahnung und 1 Strafpunkt
Gelb für die Strafe B + 2 = Verwarnung und 2 Strafpunkte
Rot für die Strafe D + 5 = Disqualifikation und 5 Strafpunkte

Es gilt auch zu Beachten das nach der Unterschrift auf der jeweiligen Scorekarte keine Änderung mehr vorgenommen werden darf! Dies gilt auch für das Greenhouse! Am besten, eine Empfehlung von Leo, die Unterschrift erst nach der Kontrolle im Greenhouse zu geben.

Zu beachten ist auch das Rohr auf den Miniaturgolfanlagen. Der Durchmesser darf zwischen 5 – 4,5 Zentimeter betragen! Bei Hitze wächst der Ball, das Rohr schrumpf t– sprich wird enger. Das daraus resultierende? Größere Bälle können im Rohr stecken bleiben. Zur Vermeidung dieses Problems werden Metalrohre anstatt Plastikrohre empfohlen. Bitte nehmt den Preisunterschied in Kauf, die Spieler danken es Euch und erspart dem Schiedsgericht viel Arbeit!

In der Mittagspause die wichtige und sehr gute Verpflegung.

Um 14.00 Uhr begrüßte uns der Psychologe Dr. Ulrich Vogt.
Es waren viele Themen welche ich Euch kurz näher bringen möchte. Jedes Thema betrifft viele Sportarten. Diese Themen sind daher für viele SportlerInnen gut anzuwenden und vor allem auch nützlich.

”Konzentrier Dich doch”!
Konzentration ist einfach das wichtigste im Sport. Konzentration auf das ICH und jenen Teil welchen DU gerade ausüben möchtest. Weniger dem Zufall überlassen, sondern versuchen die Perfektionierung zu finden.

Es braucht Nägel mit Köpfen! Wieso? Denn ohne Ziel kein Treffer und Konzentration braucht ein „Zentrum”! Oft fehlt dem Konzentrationsaufruf genau das, nämlich die notwendige Konkretisierung:
Wenn es sich schon um eine Aufforderung zur „strategischen Wahrnehmungssteuerung” handelt, dann sollte das Objekt auch explizit angesprochen werden.

Nicht „ausflippen!” Manchmal ist der Zugang zum gelernten blockiert! Für den Athleten besteht dann kaum eine Möglichkeit, sich mittels der gezielten Lenkung und/oder Beschränkung seiner Aufmerksamkeit auf das Abrufen einer gespeicherten Erfahrung zu fokussieren. Stress-Belastung, emotionale Überlastung und viele andere Möglichkeiten die dazu führen. Da könnte es helfen sich selbst eine Art „Ordnungsruf” zu erteilen. Bitte auch den Ordnungsruf trainieren!

Um dann für einen kurzen Moment alle Konzentration in eine „leichte Übung” zu investieren.

Niederlagen Tun Weh!
Konzentrier dich auf Anfänger! Sie brauchen hier die meiste Aufwendung, Kraft, Unterstützung!
1. Schadensbegrenzung – Niederlage verkraften
2. Ursachenforschung
3. Neustart

Schadensbegrenzung hat zumeist Vorrang, weil eine der häufigsten Reaktionen auf eine erlittene Niederlage darin besteht, Schuldzuweisungen vorzunehmen. Jemand anderen die Schuld geben zu können befreit, scheinbar! Stopp, sagen!

Ursache: Wann? Wer? Die Ursachenforschung sollte aber nicht zu früh erfolgen. Ein bisschen Abstand gewinnen und erst dann die Analyse. Was ist die Folge der Niederlage? Bei den Folgen auch die Ursachen bedenken. Die Analyseergebnisse sollten ja die Grundlage einer positiven Veränderung sein. Der Weiterentwicklung sollte bald nichts mehr im Wege stehen.

Neustart beutet, auf der Grundlage der oben angesprochenen Analyse neue Ziele und Wege, neue Aufgaben zu formulieren. Ganz neue Ziele oder Wege zu beschreiten kann daraus resultieren. Kritische Zielarbeit sollte genauso betrieben werden wie die Überprüfung vom Motivationsstatus.

Was fällt an unter dem Motto „Schadensbegrenzung”?
Strategisches Handeln, nicht sofort ein Kontrastprogramm fahren, Emotionen nicht total unterdrücken wollen, Das System runterfahren aber auch das Trösten nicht vergessen.
Wichtige Punkte! Auch ich habe schon viele Niederlagen erleben dürfen und auch geweint. Die richtige Analyse hat mir immer geholfen und mich stärker gemacht. Nicht Ergebnis sondern Handlungsorientiert trainieren! Viel Glück und Erfolg!
Oder wie Udo Jürgens gesungen hat:”Wer nie verliert hat den Sieg nicht verdient!” .... Wie wahr!

Es gibt ja auch die Bewusstseinsschwelle in der ein Filter eingebaut ist damit wir uns nur die wichtigsten Sachen merken bzw. heraus Filtern.
Das Gehirn ist ununterbrochen beschäftigt die Welt aufzunehmen, filtert die wichtigsten Sachen heraus. Diese Einflüsse prägen dich!

Mentale Vorbereitung bringt viele Vorteile!
Zur Ruhe kommen! Einnehmen gewisser Haltungen, störendes wird nebensächlich, zwar wahrgenommen, aber eben nebensächlich
Richtiges sitzen! Kopf, Nacken, Hände, Beine, sowie die Atmung nicht außer Acht lassen! Durch die Nase einatmen, durch den Mund ausatmen und beachten sie dabei die Bauchdecke!
Einatmen, ausatmen dies Übung öfter machen. Dann einatmen und leichter werden, beim ausatmen schwerer werden. Einatmen schwer bleiben, ausatmen schwerer werden!
Wir haben es im Kurs praktiziert es ist wirklich sehr hilfreich. Auf das eigene Ich zu hören. Ganz bei sich zu sein, oder bei einer positiven Situation an die ich gerade denke.
Das Training zuerst kürzer und immer länger werdend bis ca. 15 Minuten täglich!
Situationen DENKEN, zuerst schlechte dann gute, dabei die Atmung einsetzen und du beginnst leicht zu Pendeln. Dauer im Kurs 2 Minuten, in der Praxis 5 Minuten, mit Inhalt geben und richtiger Ausstieg: Strecken, Dehnen, anders Atmen und die Ruhe! Kurze Erholung.....

Mittlerweile ist die Zeit so schnell vergangen. Wir haben einen neuen Tag ein neues Glück.

Franz Berger startet mit uns um 8.30 in einen neuen sehr lehrreichen und interessanten Tag.
Schnittschläge auf der Doppelwelle, Gerade Bande (Mittelkreis, oder Mittelhügel) sowie Salto. Was ist dabei sehr wichtig. Mache dir eine Markierung auf der Geraden Bande.
Die Markierungen machen die Auswirkungen sichtbar.
Für rechts Spieler: Slice: rechts, Topspin: links!
Für mich als linker Spieler ist es genau umgekehrt!

Am Salto rechts, links schneiden. Mitte einspielen am Hohl rechts vorbei und das perfekte Ass kann kommen. Es bedarf an viel üben, üben, üben. Sogar wir ”Könner” müssen diese Schläge noch üben und lernen. Wer am Salto ein Ass macht bekommt ein Mittagessen, war unser Motto! Es haben Alle gut gegessen, sogar ich war dabei. Obwohl ich kein Schnittspieler bin und am Salto daher immer meine Probleme hatte. Aber jetzt weiß ich wie es geht! Und dank Uli (unser Psychologe) gibt es ja keine Angstbahn mehr.

Techniken: Schläger vor dem Körper führen – Topspin! Offen zur Bahn stehend – Slice! Für rechts Spieler. Berger Franz kann es nicht nur erklären sondern auch vorzeigen! Das nachmachen ist eine andere Geschichte!
Schnittschläge aus dem Schwung sind besser als Schnittschläge aus dem Handgelenk. Schläge aus dem Handgelenk müssen sehr präzise sein, daher sind sie Fehler anfälliger.
Nach so viel neuem und hartem Training werde ich jetzt meinen Psychologen aufsuchen.

Dr. Ulrich Vogt kommt gerade richtig. Wir beginnen mit dem Thema: „Aufwärmen!”
Ohne Aufwärmen geht fast nichts oder nicht sehr gut!

Mental Training: Bahnengolfer brauchen eine andere Fitness gegenüber anderen Sportarten. Aber Fitness braucht ein jeder
Mentales Basistraining sowie psychische Energie sind auch wichtige Faktoren.
Schlagtraining im Kopf heißt Mentales vorbereiten auf die Bahn für den Wettkampf! Jeder kann, sollte an sich Mental arbeiten und so an sich trainieren bzw. sich optimal auf sein Vorhaben, z.B. Turnier, vorbereiten! Unbeschadet bleiben sollte das Träumen vom Erfolg! Nicht auf Ergebnis spielen, sondern jede Bahn versuchen so gut wie möglich zu spielen, das Ergebnis ergibt sich daraus. Täglich 15 Minuten trainieren!
Immer mit einer Entspannungsphase starten! Ruhe suchen! Beruhigende Musik! Ca. 5 Minuten
Pech und Glück hat jeder Spieler. Mit Freude auf ein Turnier zugehen! Positives Denken!
Ein Ziel vor Augen haben macht Freude auf den Sport. Versuche ein negatives Erlebnis zu simulieren, aber immer mit einem positiven Ausgang. Auch nie die Geduld verlieren! Steh DIR nicht selbst im Weg!

Mentales Basistraining:
Selbstgespräche sind schlechte Mentale Eigenschaften! Welcher Text für welche Situation, ist Mental wichtig. Aber was ist das:”Eigene Welten?”
Das Gehirn neigt zu Verknüpfungen, daher kann es positives nicht Isolieren. Deswegen gibt es immer das ABER zum positiven Gedanken. Sprich die Angst läuft immer mit! Z.B. Angstbahn!
Achte auch mehr auf die Signale der Wertschätzung!

Verantwortung übernehmen für ”SICH” selbst! Und das HIER und JETZT mit Freude erleben, erleben und genießen. Setze im Wettkampf auf mental Erworbenes erst dann, wenn du das Gefühl hast, auf bereits Bewährtes, Vertrautes zurückgreifen zu können!
Tägliches Mentaltraining über 2-3 Wochen. Sensibilisiere dabei dein Körpergefühl und lerne dich zu Entspannen! Trainiere deine allgemeine Konzentrationsfähigkeit!
Was muss unternommen werden, um das Ziel, DEIN ZIEL, zu erreichen? Überlege welche Wege zum Ziel führen, welche Anstrengungen unternommen werden müssen, welche Hindernisse es zu überwinden gilt, welche Hilfestellung vielleicht in Anspruch genommen werden sollte! Fragen über Fragen, Aufgaben über Aufgaben! Das größte Hindernis ist meist das eigene ”ICH”!
Geh in dich und „spüre”, was das für ein Gefühl sein könnte, wenn du es geschafft hast! Wie verändert sich dann dein Selbstwertgefühl, deine Motivation?
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen:” Das Gefühl über ein erreichtes Ziel ist enorm. Es ist wie auf einem hohen Berg zu stehen, über die ganze Welt blicken zu können. Die Welt im hellen Sonnenschein bei blauem Himmel. Ein Hauch von Wind. Ein Wind der mit Dir spricht und Dir sagt:” Du warst großartig!” Die Freudentränen kommen auch von selber!
Sorge daher immer wieder für emotionale Speicherung und Verankerung von Erfolgs-erlebnissen, sobald sich die Gelegenheit ergibt. Die Wolke 7 ist näher als du denkst!
Am Ende von deinem Traum, deinen erreichten Ziel oder Zielen, vergiss nie wo du hergekommen bist und bleibe Mensch. Bleibe Mensch gib deine Erfahrung weiter. Ein gutes Beispiel dieser Tage war für uns Berger Markus, der mit uns viel gemeinsam gemacht hat. Der seine Person, sein erworbenes Wissen sowie die Erfahrungen zur Verfügung gestellt hat.

Wahrnehmungs- und Handlugsstrategien:
Persönliche Verantwortung,! Selbstachtung pflegen! Innere Dialoge positiv führen! Offene Kommunikation betreiben! Ziele sorgfältig wählen und ein realistisches Anspruchsniveau bewahren! Imagination und Phantasien benützen! Affirmationen entwickeln und einsetzen! Tatkraft und Ausdauer zeigen! Erfolgserlebnisse suchen und emotional speichern! Im Jetzt leben! Für Freude sensibel werden / bleiben! Fortschritte mit” heiterer Gelassenheit” beachten und „Misserfolge” nicht als persönliche Niederlagen auffassen.
Achtung! „Konzentrationsfähigkeit” ist im Wesentlichen auch das Resultat von „innerer Ruhe, Ausgeglichenheit, Balance”, Selbstkontrolle und positiver Grundstimmung! Sich zu konzentrieren erfordert außerdem Kraft und Energie!

Am Nachmittag war auch Gottfried Hofstätter zu Gast. Einer der besten Bahnengolfer in Österreich. Leider nicht mehr aktiv, aber seine Erfahrung kann er sicher gut in unseren Kurs einfließen lassen. Er gestaltete das Nachmittagsprogram gemeinsam mit unseren Dr. Ulrich Vogt!
Der Betreuer ist fixer Bestandteil der Mannschaft. Die Jugend ist leichter zu betreuen, da Neues leichter auszuprobieren ist. Wichtig ist dass das Vertrauen zwischen Trainer und Mannschaft zu einander wächst. Es sollte ein gegenseitiges Vertrauen sein, ohne den geht es nicht.
Das Vertrauen braucht der Trainer, wenn es um Bälle, Linien etc. geht.
Bahnen austrainieren dabei alle möglichen Linien spielen fördert die Kreativität der Jugend.
Soll heißen, der Jugend nicht immer nur den richtigen Ball hinzulegen. Natürlich ist es im Bewerb wichtig den besten Ball für die jeweilige Bahn zu haben, aber dafür ist dann der Coach zuständig. Der Coach sollte ein fundiertes Grundwissen über das Ballmaterial haben. Es spielen ja im Turnier viele Faktoren eine Rolle! Die äußeren Witterungen wie Sonne, Regen, Wind, Luftfeuchtigkeit etc. Aber auch die Bahnen bei den verschiedenen Verhältnissen. Der Belag der Bahnen sowie die Banden. Wichtig ist auch das Miteinander, Verstehen, Gestik, Mimik etc.
Ja, das Bahnengolf in seiner Gesamtheit ist schon ein interessanter, spannender Sport. Im Bewerb ist auch das Umfeld zu beachten. Die Aktiven zu betreuen. Betreuen heißt aber auch zu sehen dass die Spieler in den Pausen Ruhestätten haben. Einen Ort zum relaxen, entspannen und eben wieder für das Vorbereiten auf die nächste Runde!
Vor jedem Bewerb gibt es ein Training oder Trainingstage. Ein Training kann nur im Kollektiv passieren. Jeder muss sich einbringen. Bahnen austrainieren. Wer soll welche Bahnen austrainieren und sein Resultat dem Team bekannt geben? Die richtigen Bälle für das jeweilige Klima herausfinden. Sonnenschein, Regen, Wind aber auch Temperaturunterschiede sind Faktoren die sich ständig ändern. Nicht nur beim Schiefliegen! Aber aus den gerade erwähnten Faktoren sollte man versuchen einen Erfolg daraus zu schöpfen! Sehe zum Beispiel den Wind oder Regen als deinen Freund. Nur mit Freunde kannst du leichter einen Bewerb für dich entscheiden.

Denke daran dass der Coach eine Dienstleistung erbringt. Der Coach braucht menschliches, fachliches Vertrauen. Er hat viele wichtige Aufgaben zum wahrnehmen. Er hat auch für ein gutes Mannschaftsklima Sorge zu tragen. Es gewinnen ja immer die Spieler. Beim verlieren soll sich der Coach hinterfragen. Natürlich muss jeder auch der Spieler eine Selbständigkeit sowie Eigenveranwortung entwickeln und übernehmen. Als ”Anerkennung” für den Coach wäre natürlich auch ein Dankeschön sehr wertvoll! Er bestimmt auch wo Mannschaftsbälle gespielt werden.
Das Mannschaftspiel trainieren. Dem Kollegen zusehen, im Blick haben, wahrnehmen was er gerade macht. Kann manchmal auch negativ sein. Für das negative sind die Spielneuronen zuständig, aber wie man die bekämpfen kann haben wir ja schon gelesen. Nach dem zusehen einer seiner MitspielerInnen ist das Umschalten auf das ”SICH” sehr wichtig, es verlangt eine hohe Konzentrationsfähigkeit. Während du spielst hat dein Betreuer auch eine wichtige Aufgabe, er muss das Umfeld im Auge behalten um auf Störeinflüsse rasch reagieren zu können. Es hat wirklich jeder ob Spieler, Betreuer oder Coach eine große Verantwortung.
Zum Mannschaftsspiel kommen auch die Mannschaftsbälle, wie schon kurz erwähnt, hinzu.
Ein Mannschaftsball ist jener Ball der gerade auf der Bahn der Beste ist. Mit allen Einflüssen.
Es gibt im Minigolfsport viele Tausend verschiedene Bälle! Oft ähnlich und doch nicht gleich. Das macht den Sport, den Ball so interessant. Z.B. Plastische Bälle haben einen schlechten Bandenstoß. Der Ball bleibt fast an der Bande kleben, kann dafür den Zug zum Hohl sehr gut annehmen.
Der Betreuer richtet die Bälle nicht nur her sondern behält sie auch im Auge. Er muss sehen was der Ball macht, wie er sich verhält, was vielleicht falsch war um den Fehler beim nächsten Spieler nicht mehr zu machen. Ganz WICHTIGER Job! UNSER Ball auf UNSERER Bahn! „Psychischer Teil”, sehr Wichtig!
Zu beachten sind auch die unterschiedlichen Schlagausführungen, der SpielerInnen. Der gute Betreuer hat auch eine dokumentierte Auswertung zu führen. Die Auswertung beantwortet viele Fragen und gibt viele Aufschlüsse. Im Mannschaftsport sind auch der Zusammenhalt sowie ein gemeinsames Training wichtig. Diese Komponenten sind in weiterer Folge für den Einzelbewerb wertvoll. Kollektives auftreten! ”Hier und jetzt” ”ICH”
Wir haben jetzt viel gehört vom Einzelbewerb bis hin zum Mannschaftssport. Mentales Training mit wichtigen Methoden. Ganz ehrlich hat bis jetzt irgendwer an das richtige Aufwärmen gedacht?
Herr Dr. Ulrich Vogt schon deswegen lauschen wir was er uns da wieder spannendes erzählen kann. Unglaublich was soeben aus dem Bahnengolfsport, oft bekannt als das ”Kugerlspielen”, geworden ist und noch wird!


Aufwärmen:
Für eine gewisse Bereitschaft brauche ich das gewisse Etwas!
Die Vorbereitung beginnt mit der Überprüfung des Materials, aber was ist mit Mir!? Eine optimale Vorbereitung wirkt positiv auf die eigenen Spieler, beeindruckt oft auch die Gegner.
Kleines Aufwärmen – Tai Chi! Viele würden jetzt Gesundheit sagen, und liegen da gar nicht schlecht! Es hat mit der Gesundheit zu tun. Mit der inneren Gesundheit für Körper, Geist und Seele. Damit kann ich auch noch meine EIGENE leistungsbereitschaft zeigen! Dem Gegner signalisieren ich will bzw. wir wollen.
Sanftes Aktivieren, den Kreislauf in Schwung bringen so wie er mir GUT TUT, wo ich mich Wohlfühle für die innere Balance, Ruhe und Ausgeglichenheit. Es steigert das Selbstvertrauen die Zuversicht und ich weiß ich werde mein gutes Bahnengolf spielen! Nur bloß nicht auf das Resultat spielen!!!
Wann mach ich das Aufwärmen? Es soll kein dazwischen geben. Das heißt Nahtlos von der Aufwärmphase zum Start gehen. Ideal wären ca. 5 Minuten. Ja okay bei vielen Sportlern muss man leider anstatt von der Aufwärmphase von der Aufwachphase sprechen, aber die haben eben nicht richtig aufgepasst. Dafür haben sie den restlichen Tag noch viele Entfaltungsmöglichkeiten!
Kooperatives Aufwärmen kommt gut an. Im Bahnengolfsport wäre das einzelne Aufwärmen negativ. Bei den Übungen positiv denken! Langsames einatmen, ausatmen und alles Rundherum vergessen. Den Gleichklang mit dir und den Sport finden.
Kleine Tipps vom Uli, zum Nachmachen: Wirbelsäulengymnastik – einrollen –aufrollen. Leichtes abklopfen am Brustbeinende. Einpendeln – Schrittstellung – Pendeln bis man immer Enger kommt und ruhig steht. Etc. A bisserl Yoga! Und wer gerade mitgeturnt hat sollte jetzt Auslockern! Bauch, Beine, Rumpfkreisen! Gleich besser und super drauf!
Nach dem Turnen könnte ich noch stundenlang schreiben. Nur die Stunde vom Uli ist zu Ende.
Ein ganz großes Dankeschön an Dr. Vogt Ulrich, ein Mann der auch seit vielen Jahren für die BahnegolferInnen da ist!

Bevor sich der Tag ganz von uns verabschiedet gibt es noch ein Schlagtraining mit Markus Berger – der ”Alte Schwede” aus Österreich!
Bahnen: Stumpfe, Doppelwelle, Blitz!
Normaler Schlag sowie kurzgezogene Schläge, dabei beobachten was der Ball macht!
Markus gibt uns viele Tipps und Ratschläge! Wenn er etwas vorzeigt merkt man wie leicht der Sport sein kann und doch so schwer, wenn man es nach spielen möchte! Wir finden das Wort Extra Klasse kommt sicher hin. Kennst du das Wort mit den 3 Ü? Üben, Üben, Üben!
Gute Nacht!

Mittlerweile ist es Sonntag geworden! Das Zeiteisen zeigt 8.30 Uhr! Was machen wir um diese Uhrzeit? Genau! Trainieren!
Franza Berger Franz der Vater von Markus Berger, stellt Sechs Gruppen zusammen und schickt jede Gruppe zu einer Bahn. Eine tolle Idee und wirklich gut durchdacht!
An der Effizienz müssen wir Spieler noch viel arbeiten! Es war und sollte auch eine schwere Übung sein. Eine Übung aus der wir viel mitnehmen können. Danke Franz!

Wir üben Gruppendynamik. Einer von der Gruppe macht einen Schlag.
Die Anderen schauen zu und machen eine Bahn- sowie Ballanalyse! Die Aufgabe besteht im weiteren Sinne darin, den richtigen Ball für die richtige Linie zu finden. Wobei jede Bahn mehrere Linien beinhalten kann, daher wären auch mehrere Bälle möglich.
Eine schwierige Aufgabe, aber nicht unlösbar. Bei jeder Bahn gibt es Betreuer sowie einen Beobachter. Der Beobachter soll die Gruppe Analysieren! Wie die Gruppendynamik ist. Wie die Gruppe miteinander spricht. Was alles in der Gruppe passiert. Daraus kann jeder Betreuer viele wertvolle Rückschlüsse führen. Für uns jungen angehende Lehrwarte ein tolles Training. Zumal sich dazu noch andere schon ausgebildete Lehrwarte sowie Sportwarte dazugesellten.
Der Betreuer ist wichtig, da er ja viele wertvolle Tipps für die jeweilige Bahn geben kann. Er könnte auch einen Optimalen Ball sagen, nur in diesem Falle waren wir gefragt einen guten Ball zu finden. Der Zeitfaktor von 15 Minuten war dafür viel zu kurz. Insgesamt haben wir aber so viel Positives, Lehrreiches, Nützliches von der Übung mitnehmen können. Alle TeilnehmerInnen wünschen sich mehr dieser Projekte. Wären sofort wieder dabei. Das war der Grundtenor, das Gruppenbild.
Die Bahnen: 1.) Brücke, 2.) Winkel 3.) Blitz 4.) Stumpfe 5.) Stehende 6.) Doppelwelle

Nach dem Training geht es im Seminarraum weiter.

Zunächst sagen die Bahnen Betreuer welche Linien gespielt worden sind. Was die effizientesten Linien und Bälle waren. Sogar mit % Angabe. Wieso % Angabe? Die Prozentzahl z.B. 80 % soll uns sagen wie gut der Ball gegangen ist! 80 %? Kann es da noch einen besseren geben???

Nach der Bahn- Ballanalyse waren die Beobachter dran. Kurz zusammengefasst wo wir Spieler noch ein Steigerungspotenzial gezeigt haben:
Kontakt unter Gruppe, den Betreuer fragen, verschiedenste Varianten ausprobieren, Empfehlungen weiter geben, Zusammenarbeit oft schwierig, 15 Minuten auch viel zu kurz!

Gruppen waren oft unterschiedlich, aber es war ein Genuss! Ja die Feedbackrunde war toll.
Was nicht nur uns Lehrwarte sondern auch Berger Franz, Übungsleiter, gefallen hat, war die Offenheit der Bahnengolf Familie! Viele Lehrwarte haben offen gesagt dass sie mit dem ganzen etwas überfordert waren. Jeder Lehrwart hat seine Stärken in anderen Aufgaben gesehen. Aber das ist ja das wichtige beim miteinander! Wer hat welche Stärken, wer macht was?

Ein richtiger Einsatz an der richtigen Stelle ist GOLD wert!

In der Kategorie Gold gibt es viele Gewinner: Leo Moik, Franz Berger, Markus Berger, Gottfried Hofstätter von der Bahnengolfer Seite, sowie unser Psychologe Dr. Ulrich Vogt

Mit besten Dank für den großartigen Kurs!

Die zukünftigen Instruktoren / Lehrwarte: Katja Schalkhaas, Thomas Pirgmayer, Christian Gobetz, Andreas Lackner, Erwin Stingl, Markus Feiwickl, Christian Sawczak, Mario Krof, Friedrich und Rosa Dangl, Franz Lechner, Wolfgang Danner, Alfred Moser, Gerhard Grünner

Geschrieben von: Gerhard Grünner


Verfasser: Gerhard Grünner

Archiv

Verfasser: walter.harris

Verfasser: walter.harris

Aufgabe in meiner Funktion als Bundessportwartes nach der Wiederwahl war, einen neuen Kader für die Saison 2012 zu erstellen. Auch wurde die Funktion der U 23 neu geregelt und wie bekannt ist, hat diese Aufgabe Markus Berger übernommen.


Verfasser: walter.harris

Von 14.7.2012 bis 22.4.2012 war es soweit.


Verfasser: walter.harris

Bereits zum dritten Mal engagierten sich die Vereine des OÖBGSV aus Altheim, Braunau, Eferding, Enns, Leonding, Linz-Lissfeld, Steyr-Resthof, Steyr-Münichholz und Steigerstraße-Linz beim österreichweiten Minigolftag


Verfasser: walter.harris

Gleichnamiger Slogan war auch der Einstieg zum Werbefilm der Sport & Fun Messe in Ried von 16. bis 18. März 2012. Dementsprechend wurde auch der Bahnengolfstand des Oberösterreichischen Bahnengolfsportverbandes am Anfang des Spots erwähnt und im Laufe des Berichtes des Öfteren gezeigt.


Verfasser: walter.harris

333 Einzelnennungen aus Österreich, Deutschland, Italien, Ungarn und Tschechien verzeichnete die Polizei-Sport-Vereinigung Steyr bei den Turnieren im Rahmen der 22. Internationalen Bahnengolfwoche in der Halle Garsten. Mit 137 Startern war die PSV-Hallentrophy dabei wieder das am besten besuchte Indoor Turnier in Österreich. Besonderes Highlight war in diesem Jahr die erstmalige Verwendung von Handys als mobile Scorekarten in Verbindung mit dem Turnierprogramm „BanGolfArena” des Schweden Lars Isberg. So konnten alle Bahnergebnisse in Sekundenschnelle auf die Anzeigentafel und ins Internet live übertragen werden.


Verfasser: walter.harris

Verfasser: walter.harris

ein durchwegs positives Erstprojekt!


Verfasser: walter.harris

Die 3 Tage in Eferding schließen Nahtlos an den 1. Kurs in Faak Am See an.


Verfasser: walter.harris

Liebe Sportfreunde aus ganz Österreich!


Verfasser: walter.harris

Verfasser: walter.harris

Am Verbandstag in Eugendorf hat man mich zum Seniorensportwart gewählt;


Verfasser: walter.harris

Meets Landeshauptmann!


Verfasser: walter.harris

Verfasser: walter.harris

Für Bahnengolf im BSFZ Faaker See!


Verfasser: walter.harris

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