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Bericht U23 Tampere


Kategorie: Bewerbe
Datum: 30.03.2012

Bewerbe

Mit einigen Abstand nach einer berufsmäßig sehr fordernden Zeit und einer anschließenden heftigen Grippe kann ich gerne "Berichten".

Zuerst mal Danke für das (auch hier im Forum) große Interesse an der U23. Freut mich persönlich.

Ziele für diesen Wettkampf waren vor allem folgende Aspekte zu üben:

  • effizientes Austrainieren einer Anlage unter Zeitdruck im TEAM vs.
  • genug Zeit für persönliche Bewerbsvorbereitung

Ausgerichtet natürlich auf langfristige Weiterentwicklung die jeder einzelne für Sich ohne "Vorbeter" schafft.

Am Do haben wir in Gruppen die Bahnen austrainiert und die Aufgabe war auch möglichst effizient der nachfolgende Gruppe Informationen weiterzugeben, damit diese verfeinern und verbessern kann und nicht alles fürs sich nochmal nachtrainieren muss. Bei der ersten Übergabe war ich noch ein bisschen von den Socken, wie schlecht das funktioniert hat. Aber im Laufe des Tages ist es viel besser geworden und das Feedback von Manfred und mir wurde sehr ernst genommen und bei nächster Gelegenheit sofort umgesetzt. Geendet hat der Tag damit, dass jeder Spieler dem nachgereisten Florian Brauner 2-3 Bahnen erklären durfte. Und lt. Eigenaussage hat Flo unheimlich davon profitiert, soll insgesamt ein gutes Zeugnis für diesen Tag sein.

Ich bin mir sicher und das haben die Spieler auch rückgemeldet: An diesen anstrengenden Tag haben alle sehr viel mitgenommen.

Am 2. Trainingstag ging es darum genug Zeit für einen selbst zu finden bzw. die Teamaufgaben wie Serienspiel zu bewältigen. Auch hier war ein guter Lerneffekt da, auch wenn man sagen muss, dass Karin diesen Tag als Einzige wirklich gut genutzt hat. Aber es hat sich schon am Freitag gezeigt, dass wir bezüglich Ergebnisse nicht dort sind, wo ich mir das Wünschen würde.

Der Bewerb selbst war geprägt durch viele Fehler auf vermeintlich leichten Bahnen (Schüssel, Liegende z.B.) Überhaupt waren wir keine AssBahn Könige, aber hier gab es auch sehr gutes Feedback von Manfred. Wo einige Spieler sich seine Trainingsmethoden abschauen wollen. Und zumindest ein Spieler konnte das schon erfolgreich bei der NÖ HLM umsetzen. ;-)

Beide Teams hatten Probleme zu Punkte zu kommen. Aber jeweils gegen Ende wurde von beiden Teams Deutschland geschlagen. Und so kam es zu einem Duell um Platz 5 beider Österreichischer Teams. Übrigens gab es nur nationale Spiele um die Platzierungen. So gewann Schweden mit tollen Einzelleistungen die ersten zwei Plätze vor Finnland auf den Plätzen 3 und 4, die Ihre Heimstärke ausgenutzt haben. Kleiner Trost für die nicht überragenden Ergebnisse ist, dass man die nicht „nordischen” Teams (DEU1 und DEU2 sowie SUI) hinter sich lassen konnte.

Was mir sonst noch auffiel und woran man in Zukunft arbeiten wird müssen bzw. wo unsere U23 schon sehr gut ist ...

  • Einstellung und Teamgeist: Immer als Mannschaft denkend, als erstes Team auf der Anlage und am Abend fast nicht wegzubekommen. Sehr hohe emotionale Einsatzbereitschaft und ein ausgesprochen gutes Klima. (Dank hier auch an Robert Krof, der aus meiner Sicht hier in den vergangenen Jahren diese Aspekte sehr gut gefördert hat.) Auch überraschend, wie gut und konstruktiv mit Kritik umgegangen wird. Hier kann sich sogar die allg. Klasse ein Scheiberl abschneiden.
  • Die Ergebnisse waren nicht berauschend, das liegt aber wie so oft an mehreren Aspekten. 1. Assbahnen - Vulkan, Schüssel, Mittelkreis dafür brauch ich kein Training vor Ort. Mein Fehler hier im Training keinen Wert zu legen. Aber das darf es auch nicht sein. Zu einem int. Bewerb muss die Schlagsicherheit hoch genug sein um solche Fehler bei ein paar Ausnahmen zu belassen. Ergebnisschädlich für den Bewerb war auch die Art des Trainings. Manfred und ich haben uns wenig eingemischt und vielleicht hätte man ergebnisorientiert auf Brücke und Salto z.B. balltechnisch mehr herausholen können. Aber hier ist meine Devise: gute Ausbildung vor besseren Ergebnis. Übrigens nichts aussergewöhnliches für die U23. Die Coaches der anderen großen Nationen sehen das genauso.
  • Kritisiert hat man im Vorfeld, dass eine Spielerin wie Karin da noch dabei ist. Ich glaube sie hat einiges mitgenommen und wird noch besser werden. Zumindest war sie am Winkel für die halbe Mannschaft verantwortlich für den Ball. Ich glaube das war NEU für sie, aber auch sehr wichtig ...
  • Ergebnisdenken - hier müssen einige Spieler ihren Zugang durchaus überdenken. Die Ausnahme sind jene Spieler die durch Spielstände positiv beeinflusst werden. Diese Realität wollen v.a. unsere männlichen Teilnehmer nicht wahrhaben.
  • Energie der U23 Österreichs ist genial, oder „Laser” wie der nicht betreuende Teil der U23 sagen würde. Gute Stimmung und Anfeuerung auf einem Super Niveau. Manfred und ich wurden mit dieser Euphorie angesteckt. Schön das man etwas zurückbekommt. :-)


Ergebnisse: http://www.mrs.fi/1209/tulokset/
Bilder: http://manseratagolf.fi/galleria/ta201203/
PR von Steyr: http://msc-steyr.jimdo.com/zeitungsberichte/
Finnair Blog (toll geschrieben in Englisch) http://blogs.finnair.com/2012/03/13/go-osterreich/


Verfasser: Markus Berger

Das Finale der Oberösterreichischen Bahnengolf Freiluftlandesmeisterschaft 2011/2012 fand am Sonntag den 17.06.2012 auf der wunderschönen Betonanlage in Steyr-Münichholz statt.


Verfasser: walter.harris

Mit einigen Abstand nach einer berufsmäßig sehr fordernden Zeit und einer anschließenden heftigen Grippe kann ich gerne "Berichten".


Verfasser: walter.harris

Die Wiener Mannschaften dominierte die Allgemeine Klasse beim Bundesländercup 2012 in Eferding, aber was bei den Herren um Platz 2 geliefert wurde, das verdient das Prädikat „Besonders spannend!”.


Verfasser: walter.harris

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