Es ist 20:53, 02.03.2021

105 Oldies


Kategorie: Bewerbe

Bewerbe

Der Bundesländercup der Senioren brachte eine Rekord an Teilnehmern.

Der Bundesländercup zeichnete sich auch heuer wieder durch eine rege Teilnahme aus. Erstmals, ich hoffe mich nicht zu irren, waren sechs Damen- u. sechs Herrenmannschaften am Start, dazu noch viele Einzelspieler, vor allem aus Niederösterreich. Das ergab ein Starterfeld von 105 Teilnehmer/innen, welche den ersten Großbewerb des Jahres nicht nur als Sportbewerb nutzten, sondern auch als Gelegenheit zu Klatsch und Tratsch mit Gleichgesinnten. Ebenso ein Gesprächsthema war der vorhergegangene Rücktritt vom Seniorensportwart Fritz Andrasch und die Neukonstellation des Führungsteams im Seniorenkader ( siehe Beitrag im BG-Info ).

Das Training lief, so wie der ganze Bewerb, in gewohnt geordneten Bahnen ab, wobei man mit der Anzahl der trainierenden (52 und 53) Spieler/innen schon an die Obergrenze gestoßen war. Speziell auf den Schlüsselbahnen (Stumpfe, Favi, Salto und beide Geradschläge) gab es immer wieder beachtliche Staus. Der nächste Punkt des allgemeinen Interesses war, nach Nennungsschluss, die Mannschaftsaufstellungen der einzelnen Bundesländer. Bereits die Mannschaftszettel der Damen lieferten für mich die erste Überraschung, fehlte doch Elfriede Andrasch bei den Niederösterreicherinnen.

Als Außenstehender und nur mangelhaft Informierten über die Gründe dieser Absenz glaube ich trotzdem, dass es im Sinne des Sportes möglich sein müsste, alle in dieser Situation involvierten Personen, Vereine und Verbände an einen Tisch zu bringen und zu einem vernünftigen Konsens zu kommen. Bei den Herrenmannschaften fielen die Aufstellungen erwartungsgemäß aus, wobei sich hier bereits ein interessanter Bewerb ankündigte. Es waren alle Kaderspieler/innen bei den div. Mannschaften am Start, ein Zeichen dafür, wie hoch dieser Bewerb von den Spieler/innen eingeschätzt wurde.

Der erste Bewerbstag:
Beginnen wir bei den Damen. Hier kündigte sich ein spannender 3-Kampf der Teams aus NÖ, SB und WI an, wobei sich Wien vom Start weg einen leichten Vorteil sichern konnte. In weiterer Folge bauten die Wienerinnen ihren Vorsprung kontinuierlich aus und schlossen den 1.Spieltag mit einem Vorsprung von 21 Schlägen (279) gegenüber Salzburg (300) und Niederösterreich (304) ab. Salzburg und Niederösterreich, nur durch 4 Schläge voneinander getrennt, konnten noch Spannung in den Endkampf bringen.

Bei den Herrenmannschaften wurden alle Erwartungen erfüllt. Hier lieferten sich Niederösterreich und Wien um den 1.Rang, sowie Oberösterreich und Vorarlberg um den 3.Rang ein spannendes Duell. Wien konnte 3 Runden lang einen knappen Vorsprung vor Niederösterreich halten, musste aber nach dem 4.Dg den Niederösterreicher um 7 Schläge den Vorrang lassen. Beim Kampf um den 3.Rang konnte Oberösterreich einen knappen Vorsprung von 3 Schlägen vor Vorarlberg in den 2.Spieltag retten.

Dieser 2.Spieltag hatte es in sich. Bei den Damen spielten sich die Wienerinnen mit einer 69er und 72er-Runde klar an die Spitze und gewannen unangefochten mit 33 Schlägen Vorsprung. Der Zweikampf um Rang 2 und 3 entschied sich erst im letzten Durchgang. Hier verlor NÖ 8 Schläge auf Salzburg und musste sich mit dem 3.Rang hinter den Salzburger Damen begnügen. Die Herren machten es aber wirklich spannend. Niederösterreich lag nach dem 5. Dg noch 5 Schläge vor Wien, Vorarlberg 2 Schläge vor Oberösterreich und diese 4 Schläge vor Tirol. Nun zeigte sich aber der Siegeswille der Wiener. Mit einer 137er-Runde nahmen sie im letzten Durchgang den Niederösterreichern gleich 13 Schläge ab und sicherten sich damit mit 8 Schlägen Vorsprung (837 vor 845) den Sieg. Den Kampf um den 3.Rang konnte Oberösterreich ganz klar für sich entscheiden. Sie knöpften den Vorarlbergern in der letzten Runde 8 Schläge ab und erreichten mit 6 Schlägen Vorsprung (880 vor 889) den 3.Rang, Tirol erreichte mit 896 Schlägen den 5.Rang.

Die Einzelsiegerin bei den Seniorinnen-1 (Elfriede Andrasch, Schnitt 21,333) und Würrer Günter (Schnitt 21,000) bei den Senioren-1 lieferten als einzige 6 Runden unter einem 25er Score. Diese Leistungen, im Hinblick auf das qualitativ hochwertige Starterfeld, nötigt einem wirklich Respekt ab.

Im Rahmen des Bundesländercups wurden außerdem fünf Spieler/innen neu in den Nationalkader aufgenommen.

Dies sind: Ilse Berger, Elisabeth Schöller, Wolfgang Buxbaum. Erwin Frivert u. Anton Wechselberger

Mehr zu den Änderungen im Seniorenkader wird man in einem eigenen Artikel des BG-Info finden.

Verfasser: Heinz Laukes

Das Finale der Oberösterreichischen Bahnengolf Freiluftlandesmeisterschaft 2011/2012 fand am Sonntag den 17.06.2012 auf der wunderschönen Betonanlage in Steyr-Münichholz statt.


Verfasser: walter.harris

Mit einigen Abstand nach einer berufsmäßig sehr fordernden Zeit und einer anschließenden heftigen Grippe kann ich gerne "Berichten".


Verfasser: walter.harris

Die Wiener Mannschaften dominierte die Allgemeine Klasse beim Bundesländercup 2012 in Eferding, aber was bei den Herren um Platz 2 geliefert wurde, das verdient das Prädikat „Besonders spannend!”.


Verfasser: walter.harris

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